Band 22 der Reihe Ars inveniendi et dejudicandi
Münster: WTM-Verlag 2026
Ca. 280 Seiten, 17 cm x 24 cm
978-3-95987-375-8 Print 51,90 €
978-3-95987-376-5 E-Book 46,90 €
https://doi.org/10.37626/GA9783959873765.0
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Abstract
Bereits in der Primarstufe stellt das Problemlösen ein wesentliches und curricular verankertes Ziel des Mathematikunterrichts dar. Die Umsetzung ist in hohem Maße vom Umgang der Lehrkräfte mit mathematischen Problemen geprägt. Dabei kommt deren strategischer Flexibilität beim Bearbeiten von Problemen besondere Bedeutung zu.
Mit dieser Arbeit wird das Augenmerk auf die erste Phase der Lehrkräftebildung gerichtet. Dabei zielt die vorliegende qualitative Studie darauf ab, die strategische Flexibilität angehender Grundschullehrkräfte beim mathematischen Problemlösen zu erkunden. Dazu wurden drei potentiell problemhaltige Aufgabenserien mit jeweils verschiedenen mathematischen Hintergründen entwickelt, erprobt und eingesetzt. Diese Aufgabenserien sind so angelegt, dass ihre erfolgreiche Bearbeitung jeweils in zunehmendem Maße Ausprägungen strategischer Flexibilität erforderlich machen kann.
Die prozessorientierten Analysen der individuellen Bearbeitungen erlauben differenzierte Einblicke in den Umgang mit oberflächlich ähnlich erscheinenden, jedoch strukturell variierten Problemaufgaben und zeigen, inwiefern Lösungsansätze im Sinne strategischer Flexibilität problemintern wie auch problemübergreifend modifiziert oder gewechselt werden. Die Ergebnisse liefern Impulse für die Gestaltung der ersten Phase der Lehrkräftebildung in Bezug auf das mathematische Problemlösen.
Isabelle Gretzschel studierte Lehramt an Grundschulen in Halle (Saale). Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Mathematik- und Mediendidaktik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist sie seit 2018 in der fachdidaktischen Ausbildung angehender Lehrkräfte für die Primarstufe tätig.





